FAMILIENBERATUNG

OB IN DER HERKUNFTSFAMILIE, DER KERNFAMILIE,

… der Patchworkfamilie oder anderen Familienmodellen – keine Familie ist heutzutage von Stress, Unsicherheiten, innerfamiliären Spannungen und/oder unbewussten Distanzierungs- beziehungsweise Abwehrmechanismen verschont. Die Anforderungen an und die Herausforderungen für Familien sind ganz andere als noch vor einigen Jahrzenten – und sie nehmen stetig zu. Hier kommt meine Familienberatung in Hamburg ins Spiel.

DIE VERWIRRUNG STEIGT

Wir leben im Informationszeitalter, in dem wir Zugang zu nahezu allen Informationen haben, die wir brauchen. Diese Informationsüberflutung scheint uns jedoch eher zu schaden, als uns zu helfen. Viele Menschen sind überfordert und aufgrund der Vielfalt an Informationen steigt die Verwirrung, was denn jetzt „richtig“ und was „falsch“ ist.

So zum Beispiel auch in Bezug auf die Erziehung der eigenen Kinder. Es wimmelt nur so von Kursen, Ratgebern, Podcasts und Social Media Posts rund um die Themen Kindererziehung, Elternschaft und Beziehungsgestaltung. Doch es ist schon seit längerer Zeit zu erkennen: je mehr Wissen wir uns aneignen, desto mehr nimmt die Verwirrung zu. Wir verlieren den Zugang zu unserer Intuition, unserer innewohnenden Weisheit. Der innere Kompass ist quasi nicht mehr richtig ausgerichtet. Das Vertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten und die richtige“ Entscheidungsfindung leidet immens unter der Ansammlung von (Experten-)Wissen.

KINDER KÖNNEN SYMPTOMTRÄGER SEIN, ABER NIE DAS PROBLEM

Wenn Kinder Auffälligkeiten entwickeln, von Symptomen geplagt sind oder Probleme und Unfälle produzieren, liegen dem in den allermeisten Fällen ungelöste Themen zwischen den beiden Elternteilen zugrunde. Forschungen beweisen, dass dauerhafte Missstände zwischen den werdenden Eltern bereits pränatal massive Spuren beim noch Ungeborenen hinterlassen können. Kinder sind nie das Problem. Sie sind, wenn überhaupt, Symptomträger, aber nie die Ursache für die Dysbalancen im Familiensystem.

Ich weise daher ausdrücklich darauf hin, dass ich im Rahmen meiner Familienberatung die Kinder außen vor lasse und nicht direkt mit ihnen arbeite.

Von Natur aus sind Kinder in der Frühzeit ihres Lebens mit der narzisstischen Neigung ausgestattet, alles auf sich zu beziehen. Dadurch ist das Risiko hoch, dass ein solches Setting sie empfinden lässt, mit ihnen stimmt etwas grundlegendes nicht. Erst ab der späten Adoleszenz beziehungsweise dem frühen Erwachsenenalter beziehe ich daher jüngere Familienmitglieder in die Arbeit mit ein. Oftmals ist das jedoch nicht notwendig, denn sobald sich die Beziehung der Eltern untereinander entsprechend entwickelt, färbt das automatisch positiv auf die Kinder ab. In einem destruktiven Umfeld entstehen Schwierigkeiten und Krankheiten, in einem gesunden und harmonischen Umfeld ist das nicht möglich.

WAS KINDER BRAUCHEN

Kinder gucken sich in den frühen Lebensjahren alles ab. Sie brauchen Vorbilder, die in der Lage sind eine Umgebung zu schaffen, in der sie wachsen und gedeihen können – ohne Stress, Druck und Erwartungen. Sie brauchen nicht nur physisch anwesende, sondern insbesondere auch emotional verfügbare Eltern, die ihnen vermitteln, dass sie bedingungslos geliebt werden und genug sind, so wie sie sind – unabhängig von Noten, Leistungen und Erfolgen. Voll bindungsfähige Eltern, die nicht mehr blockiert oder limitiert sind durch eigene ungelöste (traumatische) (Bindungs-)Erfahrungen, sind in der Lage alle Bewegungen und inneren Erlebnisräume des Kindes zu halten und dafür zu sorgen, dass das Kind sich sicher, geborgen, gesehen, gehört und geliebt fühlt.

EIN GESUNDES FAMILIENSYSTEM IST VERANTWORTUNG DER ELTERN

Kinder sind nicht dafür zuständig für das Wohlbefinden der Eltern zu sorgen – ebensowenig für die Verwirklichung der eigenen, unerreichten Träume der Eltern. Und erst recht nicht ängstliche, depressive oder gestresste Zustände der Eltern abzufedern beziehungsweise auszubalancieren. Kinder dürfen Kind sein. Das heißt bedürftig sein, neugierig und begeisterungsfähig die Welt erkunden, ihre Grenzen austesten, ihrer Kreativität freien Lauf lassen, verschmelzende Nähe einfordern und abgrenzende Autonomie entwickeln. Sie brauchen Leitplanken, innerhalb derer sie sich, ihren eigenen Neigungen und Potenzialen entsprechend, frei entfalten können. Sind diese Aspekte gegeben, entwickeln Kinder ein natürliches Urvertrauen und Selbstbewusstsein, was es ihnen ermöglicht mühelos ihren Platz in dieser Gesellschaft einzunehmen.

FAMILIENBERATUNG ALS KNOTENLÖSER

Die Konstellationen und Dynamiken in Familien können sehr aufgeladen und komplex sein. Das spiegelt sich auch in einem breitgefächerten Themenspektrum wider. Jedes scheinbar noch so unlösbare Thema ist in meiner traumasensiblen Systemischen Familienberatung in Hamburg oder online willkommen. Ich freue mich über euer Vertrauen euch bei eurer Problemlösung und Erreichung eurer Vorstellungen zu unterstützen.

WIR SOLLTEN KLEINE UND GROßE MENSCHEN FÜR DAS LIEBEN, WAS SIE SIND UND NICHT FÜR DAS, WAS SIE TUN.

– André Stern

MÖGLICHE THEMEN IN DER FAMILIENBERATUNG

GESUNDHEIT

  • Umgang mit Stress
  •  
  • Projektionen
  •  
  • Ängste
  •  
  • Unsicherheit
  •  
  • Umgang mit Gefühlen
  •  
  • Depression
  •  
  • Innere Leere
  •  
  • Einsamkeit
  •  
  • Burnout
  •  
  • Krisen

BEZIEHUNG

  • Beziehungsgestaltung
  •  
  • Problematische Bindungserfahrungen (insbesondere Vater-Sohn-Beziehung)
  •  
  • Kommunikation
  •  
  • Bedürfnisse / Abgrenzung
  •  
  • Umgang mit veränderten Lebenssituationen
  •  
  • Umgang mit Trennungen
  •  
  • Vergebung
  •  
  • Selbstliebe
  •  
  • Sexualprobleme
  •  
  • Kinderwunsch / Familienzuwachs

LEISTUNG

  • Problemlösung
  •  
  • Entscheidungsfindung
  •  
  • Visionen / Ziele
  •  
  • Veränderungsprozesse
  •  
  • Sinnfindung / Berufung / Erfüllung
  •  
  • Selbstverwirklichung
  •  
  • Berufliche / private Neuausrichtung
  •  
  • Selbstzweifel
  •  
  • Unzufriedenheit
  •  
  • Selbstbewusstsein

WER NIE SEINE MEINUNG ÄNDERT, LIEBT SICH SELBST MEHR ALS DIE WAHRHEIT.

– Vera F. Birkenbihl

VORTEILE EINER FAMILIENBERATUNG

    • In der Familienberatung wird ein Schutzraum erschaffen, in dem die Interessen aller Familienmitglieder gleichermaßen gewahrt werden und niemand benachteiligt wird
    • Unbewusste, tiefliegende Mechanismen des Familiensystems gelangen an die Oberfläche und können somit verstanden und aufgelöst beziehungsweise integriert werden
    • Entwicklung neuer Perspektiven durch einen allparteilichen, neutralen Blick von außen
    • Vermittlung von Kontext für ein besseres gegenseitiges Verständnis und mehr Empathie
    • Auflösung von unbewussten, mentalen Projektionen zum Abbau von Stress und Förderung der Entspannung
    • Verbesserung der Kommunikation und Vermeidung von Missverständnissen
    • Gemeinsames Lernen von selbstwirksamer, konstruktiver Konfliktlösung mithilfe der Familienberatung
    • Entwicklung der Beziehungsfähigkeit sowie Stärkung der zwischenmenschlichen Bindungen und des Familiensystems als Ganzes
    • Unterbrechung der Weitergabe von transgenerationalen Traumata
    • Ein Familienberater unterstützt bei Übergängen, wie zum Beispiel Trennung, Scheidung, Umzug oder anderen Veränderungen
    • Erhöhung der Resilienz durch die gemeinsame Krisenbewältigung
    • Zeitersparnis – anstatt Konflikte zu verschleppen und immer wieder zu reinszenieren, hilft die Familienberatung schneller ans Ziel zu kommen
    • Kostenersparnis – durch außergerichtliche Einigungen können finanzielle Ressourcen geschont werden
    • Stärkung der Erziehungskompetenz durch die professionelle Unterstützung des Familienberaters bei Erziehungsfragen
    • Präventive Wirkung durch frühzeitige Problemerkennung
    • Uvm.

EINE BEZIEHUNG BEGINNT ERST SO RICHTIG, WENN SIE EIN MAL GESCHEITERT IST.

– Gopal Norbert Klein